Moderation des gerontopsychiatrischen Symposiums der Caritas Hannover

Am vergangenen Mittwoch moderierte André gemeinsam mit Janne Cremer, ebenfalls Theaterpädagogin, das 16. niedersächsische gerontopsychiatrische Symposium der Caritas Hannover. Die Veranstaltung diente der Vernetzung von Menschen, die in der palliativen Versorgung arbeiten, das Fachpublikum bestand aus rund 100 Mitarbeitenden von Kliniken, Pflegediensten und Beratungsstellen. Inhaltlich drehte sich das Programm um Themen wie Tod und Sterben in Würde, Suizidprävention sowie ethische Aspekte von assistiertem Suizid.

Über die Veranstaltung schreibt die Caritas unter anderem auf ihrer Homepage: „Trotz des an sich schweren Themas brachte das Symposium viele heitere Momente und eine gewisse Leichtigkeit mit sich, was vor allem dem Moderationsteam, bestehend aus Janne Cremer alias Clown Linn und Moderator André Voss, zu verdanken war.“ Insbesondere „die eingestreute pantomimische Übersetzung der Redebeiträge in die Clowns-Sprache durch Linn“ schuf „eine eigene und lebendige Darstellung der Themen.“ Szenisch „behandelten die beiden das Thema Tod an diesem Tag nicht nur mit der angemessenen Würde, sondern auch mit einer Prise Humor und viel Lebensmut.“

Eintopf auf Reisen

Neben den Proben zu unserem nächsten Stück, das voraussichtlich Mitte Februar 2025 Premiere haben wird, arbeiten wir momentan daran, unsere Produktion „Wie klingt dein Leben?“ mobil zu machen, um sie im November im Rahmen einer internationalen Tagung von „Kidstime Deutschland“ in Frankfurt zu zeigen.

Zudem erreichen uns Anfragen für Workshops (Stichwort „Train the Trainer“) sowie Einladungen zu inklusiven Kulturfestivals, bei denen wir unsere Arbeiten zeigen sollen – eine ganz tolle Entwicklung also! Allerdings sehen wir uns mit dem Luxusproblem konfrontiert, dass wir all diese Vernetzungsanfragen momentan nicht wahrnehmen können, da wir als Kleinstunternehmung nicht über ausreichend personelle Ressourcen verfügen.

Aber wir arbeiten daran und haben unser Team erweitert. Seit Anfang September unterstützt ein:e Studierende:r vom theaterpädagogischen Institut der Hochschule Osnabrück, Standort Lingen, als Regieassistent:in die laufenden Probenaktivitäten. Das sorgt für frischen Wind in den Ensembles und lässt uns optimistisch ins Jahr 2025 blicken.

Ein Krimi zum Ende der Sommerpause :)

Da ein Ensemblemitglied unsere Impro-Gruppe verlässt, weil es von Münster in eine andere Stadt zu zieht, steigt Ende August (29.8.) ein Krimi Dinner-Abend auf der Theaterstation. Veranstaltet wird dieses von den Akteur:innen des Projekts selbst – sie halten die Fäden des Abends in der Hand und gestalten einen hochkarätigen Abschied.

Was ist ein Krimi Dinner? Wikipedia meint dazu: „Ein Krimispiel ist ein Begriff für unterschiedliche deduktive Gesellschaftsspiele. Allen gemeinsam ist eine kriminalistische Rahmenhandlung, bei der fiktive Täter:innen fiktive Opfer ermorden. Die Aufgabe der Teilnehmer:innen ist es, den Fall wie Ermittler:innen in einem Krimi zu lösen.“

Unsere Geschichte spielt im Großbritannien der 1930er-Jahre. Auf einer Zugfahrt von Edinburgh nach London wird ein Priester ermordet. Die in der Geschichte mitwirkenden Charaktere werden nun im Vorfeld des Abends allen Teilnehmenden zugeteilt, damit sich jede/r Gedanken über eine angemessene Verkleidung machen kann. Und dann kann es mit den Ermittlungen losgehen… wir freuen uns auf einen Mordsspaß!

Kaum zu glauben…

…aber es ist tatsächlich schon wieder ein Jahr herum! Wir packen unsere Koffer, verabschieden unsere Bühnenakteur:innen der laufenden Projekte, wünschen einen wunderbaren Sommerurlaub und begeben uns selbst auf die Reise, um für ein paar Tage dem Alltag zu entfliehen und zur Ruhe zu kommen.

Falls ihr Lust habt, nach den Ferien beim Improtheater mitzuwirken, dann freuen wir uns auf eine Nachricht. Vielleicht dauert es ein paar Tage länger als sonst, bis ihr eine Antwort erhaltet, aber Ende Juli sind wir auf jeden Fall zurück im Büro und melden uns : )

PS: Ja, diese Fotoarbeit ist auch von der tollen Meike Brautmeier und im Rahmen unserer letzten Produktion entstanden.

Willkommen im „World Café“

Unsere Theaterstation wird am kommenden Freitag (24.6.) in einen Veranstaltungsort umgewandelt. Und zwar heißen wir die Mitarbeitenden des psychiatrischen Pflegediensts der LWL-Klinik Münster in unseren Räumlichkeiten willkommen, die ein World Café zur Erarbeitung neuer Arbeitskonzepte veranstalten.

Dazu werden auf der Station Diskussionsecken eingerichtet, in denen sich die rund 60 Teilnehmenden bei Kaffee und Kuchen über die Weiterentwicklung des allgemeinen Pflegekonzepts der Klinik austauschen. Und natürlich sorgt André als gastgebender Theaterpädagoge für auflockernde Aufwärmübungen, die (hoffentlich) für eine Inspiration im Hinblick auf die anstehenden Speed-Datings sorgen.

Selbstverständlich sind alle unsere Gäste im Anschluss dazu eingeladen, unsere Hör-Ausstellung Wie klingt dein Leben? zu besuchen.

Premiere der Improtheater-Gruppe

Am kommenden Mittwoch (22.5.) lädt das Impro-Team des Eintopftheaters zu einer ersten Improvisationstheater-Show im Wohnzimmer der Theaterstation 26.1. ein. Die Gruppe präsentiert freie Szenen, für die das Publikum Ideen und Impulse gibt, die dann direkt live auf der Bühne umgesetzt werden. Wir freuen uns auf einen Abend voller Weltneuheiten mit absurdem Humor, lustvollem Scheitern, mörderischen Überraschungen und viel Spielfreude.



Auf der Bühne stehen Jasmin, Jens, Kathi, Lisa, Marcel und Rudi. Karten gibt es keine, da ausschließlich Freund:innen der Bühnenakteur:innen im Zuschauerraum sitzen und wir das neue Format im kleinen Rahmen nur mal ausprobieren. Aber wir berichten, wie es gelaufen ist, und dann richten wir eine eigene Seite mit Infos zu diesem Projekt ein, bei dem ihr selbstverständlich ebenfalls mitmischen könnt, und dann könnt ihr beim nächsten Mal auch ganz normal Karten reservieren.

Endlich wieder sturmklingeln!

Zur Wiederaufnahme von „Wie klingt dein Leben?“ feiern wir eine kleine Premiere: Zum ersten Mal arbeiten wir mit einer Schule zusammen. Am 24. April kommt eine Klasse des Bildungsgangs „Heilerziehungspflege“ vom LWL Berufskolleg Hamm zu uns – und neben dem Besuch einer Vorstellung stehen Gespräche mit dem Ensemble über die Arbeit am Projekt sowie mit Mitarbeiter:innen der LWL-Klinik über die tägliche Arbeit in einer Psychiatrie auf dem Programm.

Zwei Tage später finden dann wieder reguläre Vorstellungen statt: Am 26. und 27.4. haben wir zwei Zusatztermine für euch eingerichtet. Karten gibt es zwar keine mehr, aber wenn ihr kurzfristig trotzdem Lust habt, weil ihr zu Beginn der Aufführung mal kräftig sturmklingeln wollt, dann meldet euch trotzdem und lasst eure Namen auf die Warteliste setzen. Erfahrungsgemäß wird immer irgendwo doch noch ein Plätzchen frei. Bis dann : )

Wer kocht mit uns auf der Bühne?

Wenn ihr bei unserer nächsten Premiere mitwirken möchtet, meldet euch bei uns. Der Arbeitstitel des nächsten Projekts lautet „Borderline Kitchen“, das ist ein bisschen plakativ, dessen sind wir uns bewusst, aber beim Kochen kommen die Menschen ‚zam und eine wertschätzende Gemeinschaft ist letztendlich das, was uns alle vor psychischen Krankheiten schützen kann. Und genau darum soll es in unserem nächsten Projekt gehen 🙂

(c) Maike Brautmeier

Das erste Treffen findet am 9. April (ein Dienstag) um 19 Uhr statt. Hier kommen alle spiel- und theaterbegeisterten Leute in der LWL-Tagesklinik zusammen, die teilnehmen möchten. Wir erzählen, was wir vorhaben, plaudern über den organisatorischen Ablauf, dazu gibt es leckere Snacks und selbstverständlich bringen wir auch ein paar Theaterspiele zum gegenseitigen Kennenlernen mit.

Lasst uns bei Interesse eine Nachricht zukommen, wenn ihr dabei sein möchtet. Im Gegenzug schicken wir euch alle Infos, die ihr für den 9.4. braucht. Und ja, wir würden uns freuen, wenn ihr dabei seid.

PS: Nein, du benötigst keinerlei Vorerfahrung in Sachen Theater. Alles geht Step by Step. Und dann mal gucken… alles ganz entspannt 🙂