Die geheime Zutat

Die geheime Zutat

Auf der Suche nach dem verlorenen Miteinander
Interaktive Schnitzeljagd durch die LWL-Klinik Münster

Premiere am Do 13.2.2025
Weitere Aufführungen am Sa 15.2. und So 16.2. [Karten]

Das inklusive Ensemble des Eintopftheaters hat sich im vergangenen Jahr intensiv mit der offenen Kommunikation von sogenannten Schwächen und Defiziten auseinandergesetzt. Was verbergen wir im alltäglichen Miteinander, um nicht vom Gegenüber abgelehnt zu werden? Wie verläuft eine Begegnung oder ein Date, wenn wir uns von unserer verletzlichen Seite zeigen, indem wir Abgründe und vermeintliche Unzulänglichkeiten offenbaren? Wie erleichternd, ehrlich, zugewandt oder seltsam ist das Kennenlernen, wenn wir nicht performen müssen, wie toll oder liebenswert wir sind?

Heraus gekommen ist ein szenischer, humorvoller, interaktiver Abenteuer-Parcours, in welchem das Ensemble ausgehend von der ehemals geschlossenen akut-psychiatrischen Abteilung der LWL-Klinik Münster mit dem Publikum im Klinikgelände geheime Zutaten erobert, um das verloren gegangene Miteinander wiederherzustellen.

  
von und mit Angie, Anja, Anna, Edith, Jasmin, Kathi, Lisa, Marina, Ralf, Wilfried
Projektleitung: André Voss & Frank Röpke-Kolar
Regieassistenz: Marina Benkner
Flyer- und Plakatdesign: Kosmos Design

Kartenreservierung: Klickt untenstehend auf „Karten reservieren“ und schickt uns eure Wünsche. Falls es Fragen gibt, sind wir telefonisch unter 0176 814 06 764 zu erreichen. Die Karten sind kostenlos.

Wir empfehlen festes Schuhwerk und warme, wetterfeste Kleidung für das optimale Erlebnis. Die Vorstellung hält eine barrierefreie Version bereit.

Premiere
Do 13.2., 19 Uhr [Ausverkauft]

Aufführungen
Sa 15.2., 19 Uhr [Ausverkauft]
So 16.2., 16 Uhr [Ausverkauft]

Projektpartner
Gefördert von der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur NRW.
In Zusammenarbeit mit der LWL-Klinik Münster.

Aktuelle Beiträge

Spontanes Ensembletreffen zum Jahresauftakt

Am Dienstag, den 20. Januar, hat der Vorstand des gemeinnützigen Vereins „Eintopf“ alle Bühnenakteur:innen des Eintopftheaters aus den vergangenen Jahren spontan zu einem Jahresauftakttreffen eingeladen. Rund die Hälfte der Beteiligten konnte es einrichten, sodass etwa zwanzig Personen bei Kaffee und Kuchen, Kaltgetränken und Knabbereien in der B-Side zusammenkamen und die Gelegenheit nutzten, gemeinsam zurückzublicken, sich auszutauschen und den Gewinn des Antistigma-Preises der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde zu feiern.

Verena und Yvonne nutzten den Anlass, um die Arbeit und das besondere Engagement der Spieler:innen mit kleinen Präsenten zu würdigen – und einen besonderen Blick auf die Produktion Nie wieder. Vor allem auch nicht mit uns aus dem vergangenen Jahr zu richten, die unter anderem zum inklusiven Theatertreffen „HuckePack 2.0“ in Kevelaer eingeladen war.

André, seines Zeichens der Erfinder des Eintopftheaters, betonte, wie stolz er darauf ist, was aus Eintopf geworden ist. Dass heute nicht mehr „nur“ Theater gemacht wird, sondern mit Verena und Yvonne zwei Fachfrauen gewonnen werden konnten, die den Verein als Vorständinnen tragen und zugleich den Bereich BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) in die Arbeit einbringen.

Gemeinsam mit Frank gab André außerdem einen Ausblick auf das kommende Jahr: Wie soll 2026 gearbeitet werden? Wann ist mit einer Zu- oder Absage von Seiten potentieller Förderstellen zu rechnen? Wird es tatsächlich nicht mehr nur ein Projekt, sondern vielleicht zwei geben? Für wann ist die Premiere geplant und wann starten die Proben? Inwiefern stehen personelle Ressourcen zur Verfügung, um Anfragen bezüglich Wiederaufnahme vergangener Produktionen zu entsprechen (unter anderem nach Barcelona)? Und selbstverständlich spielte auch die Frage nach neuen Arbeits- und Probenräumen eine große Rolle.

Ein Treffen, das Lust auf das kommende Jahr gemacht hat – und gezeigt hat, wie viel gemeinsames Potenzial im Eintopftheater steckt. Besonders schön war, die vielen bekannten Gesichter aus den vergangenen Produktionen wiederzusehen – Spieler:innen, die das Eintopftheater über die Jahre geprägt und immer wieder neu belebt haben. Danke dafür : )

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