„Standing Ovations“

Von einer „extravaganten Visite des Publikums auf einer psychiatrischen Station“, schreibt Wolfgang A. Müller unter der Überschrift „Ein inklusiver Hirngesang“ in den Westfälischen Nachrichten bzw. in der Münsterschen Zeitung über unsere Premiere am Wochenende.

„An diesem symbolträchtigen Ort, der noch in authentischen Graffiti und hinterlassenen Kunstwerken die Stimmen ehemaliger Patienten beherbergt, mischen sich vielfältige Eindrücke. Texte, die von Verzweiflung und Stigmatisierung künden, wechseln mit humorvollen, oft absurden Szenen, in denen eine etwas tölpelige Reinigungskraft offenbar über große medizinische Expertise verfügt, eine banale Terminabsprache zu einem bizarr mäandernden Monolog anschwillt und gar die Frage im Raum steht, ob die Psychiaterin selbst vielleicht unter wahnhaften Geruchshalluzinationen leidet.“

Uns gelinge mit „Singing in the brain“ nichts weniger als die völlige, auch dramaturgische Inklusion. Das Stück überwinde Grenzen und führe Welten zusammen – dies sei vom Premieren-Publikum mit „Standing Ovations“ honoriert worden.

Endlich Premiere

Das Schlussproben-Wochenende war anstrengend, die Hauptprobe am Dienstag ist gut gelaufen und die Generalprobe gestern war eine fröhliche Katastrophe (so wie sich das für gutes Theater gehört). Dennoch ist unser Testpublikum begeistert, Maike Brautmeier hat tolle Fotos gemacht und wir warten jetzt auf euch und den offiziellen Start unserer Aufführungsserie. Um 19 Uhr geht’s los, toi toi toi und bis gleich!

Wir verwandeln ein Krankenhaus in einen Spielplatz ; )

Wir haben uns mit Fotografin Maike Brautmeier zusammengetan, um unseren eindrucksvollen Spielort in Szene zu setzen. Dazu wird Maike die Schlussproben von „Singing in the brain“ mit ihrer Kamera begleiten und die vom Eintopf-Ensemble belebten Räume der ehemaligen geschützt geführten Abteilung ablichten. Die Ergebnisse präsentieren wir euch dann hier auf unserer Website. Und damit ihr jetzt schon mal einen Eindruck davon habt, was auf euch bei unseren Vorstellungen zukommt – hier der Lageplan!

Premiere auf der „Geschlossenen“

Spielort unserer nächsten Premiere ist die ehemalige geschützt geführte psychiatrische Abteilung der LWL-Klinik Münster. Wenn ihr also mal eine sogenannte „Geschlossene“ von innen erleben möchtet – kommt vorbei! Stücktitel ist „Singing in the brain“, die Aufführungen finden am 2., 3., 9., 10. und 11.12.2022 statt. Alle weiteren Infos zu den Inhalten, zum Ensemble und wie ihr Karten reservieren könnt, findet ihr hier.

Save the date!

Der Termin ist fixiert. Unsere nächste Premiere steigt am 2. Dezember 2022. Und zwar um 19 Uhr in Haus 26 auf dem Gelände der LWL-Klinik Münster. Weitere Aufführungen finden am 3., 9. und 10.12. ebenfalls um 19 Uhr statt.

Informationen zu Inhalt, Titel, Mitwirkenden, Fördergebenden und die genaue Adresse folgen Ende nächster Woche auf dieser Seite. Flyer und Plakate sind ebenfalls in Arbeit. Karten können ab sofort telefonisch bei André oder per E-Mail reserviert werden.

Und ja, das heißt, wir tauchen bei den Proben am kommenden Wochenende so langsam in die heiße Phase der Produktion ein. Wer Lust hat, bei den Schlussproben am 29.11. oder 1.12. als Testpublikum dabei zu sein, schreibt uns ebenfalls eine Nachricht.

PS: Danke für die ersten Bilder zur Foto-Challenge. Richtig richtig gut, danke fürs Teilen eurer Gedanken, ihr seid schnell!! Dagegen sind wir Schnecken. Wir brauchen noch ein bisschen, um eure Werke für die Homepage aufzubereiten : )

Was gibt euch das Eintopftheater?

Ihr lieben Menschen, die schon einmal an einem Projekt des Eintopftheaters teilgenommen haben oder auch heute noch eine Zutat sind. Wir freuen uns über eure Unterstützung bei folgender Challenge:

Was ist für euch das Besondere am Eintopftheater? Was hat euch die Teilnahme gegeben? Was war eure wichtigste Erfahrung? Was hat euch genervt? Was habt ihr geliebt?

Schreibt eure Antwort gut lesbar auf ein Blatt Papier, ein Stück Pappe oder Karton, eine Hauswand, ein Laubblatt, den Mond oder jegliches anderes Material, das euch als geeignet erscheint, um unsere gemeinsame Zeit zu charakterisieren.

Und nun fotografiert den Text und schickt euer Werk per WhatsApp an André. Setzt dazu eure Aussage in Szene, ganz so wie ihr möchtet: Was ist womöglich noch auf dem Bild sehen, welche Lichtstimmung wählt ihr, taucht ihr in Teilen sogar selbst auf dem Bild auf…? – aber Achtung! Wir möchten euer Foto hier auf unserer Homepage veröffentlichen. Von daher lasst bitte euer Gesicht weg, damit ihr nicht zu identifizieren seid.

Wir freuen uns auf euren Beitrag zur Sichtbarmachung der Wirkung unserer Theaterarbeit. Wenn ihr nicht weiterkommt, kontaktiert uns gerne oder nehmt alte Seilschaften zu anderen Bühnenakteur:innen wieder auf, habt Spaß! Ihr helft uns mit dieser Aktion, weitere Menschen zu erreichen und uns positiv zu verknüpfen. Gemeinsames Motto: Wir sind bunt und brauchen… äh… Liebe!