Singing in the brain

SINGING IN THE BRAIN

Szenische Abenteuertour durch die ehemalige „Geschlossene“ der LWL-Klinik Münster
Premiere am 2. Dezember 2022

Acht Personen entführen ihr Publikum in die ehemalige geschlossene akutpsychiatrische Abteilung der LWL-Klinik Münster. Sie ziehen weiße Kittel über und machen sich daran, den damaligen Stationsalltag zu erkunden. Welche Menschen haben hier gelebt, gelitten, gearbeitet, die Wände bemalt? Spukt es in den Gängen nach Einbruch der Dunkelheit? Welche Geheimnisse verbergen die alten Gemäuer? Was ist in den Patientenzimmern passiert, welche Heimlichkeiten wurden im Dienstzimmer des Pflegepersonals ausgetauscht? Und welche Rolle spielte die Reinigungskraft?

Auf Basis von biografischen Materialien hat das Ensemble des Eintopftheaters ein Theaterstück entwickelt, das die Zuschauer:innen auf eine wundersame Reise in die Gedankenwelt psychisch kranker Menschen mitnimmt. Mit viel Humor gewähren die Bühnenakteur:innen Einblicke, die sich normalerweise den Blicken der Gesellschaft entziehen und hinter schweren Schließtüren verborgen bleiben.

mit Anja, Imke, Lena, Lisa, Ralf, Sarah, Shari & Steffi
Projektleitung: André Voss & Frank Röpke-Kolar


Das Stück ist abgespielt. Es gibt keine neuen Spieltermine!

Fr 02.12.2022, 19 Uhr [ausgebucht, Warteliste]
Sa 03.12.2022, 19 Uhr [ausgebcht, Warteliste]

Fr 09.12.2022, 19 Uhr [ausgebucht, Warteliste]
Sa 10.12.2022, 19 Uhr [ausgebcht, Warteliste]
Sa 11.12.2022, 16 Uhr [ausgebcht, Warteliste]

Fr 03.02.2023, 19 Uhr [ausgebucht, Warteliste]
Sa 04.02.2023, 19 Uhr [ausgebcht, Warteliste]
Sa 04.03.2023, 19 Uhr [ausgebucht, Warteliste]

Kartenreservierung
Telefonisch unter 0176 814 06 764
Oder per Nachricht über das Kontaktformular.

Die Karten sind kostenlos.

Spielort
Mit der Buchungsbestätigung erhaltet ihr eine Wegbeschreibung zum Parkcafé am Haupteingang des Klinik-Geländes an der Friedrich-Wilhelm-Weber-Str. 30 in 48147 Münster. Hier werdet ihr vom Ensemble abgeholt und zum Spielort in Haus 26 – die ehemalige geschützt geführte psychiatrische Abteilung – gebracht.

Projektpartner
Das Projekt wird gefördert von der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur NRW
und in Kooperation mit der LWL-Klinik Münster durchgeführt.

Aktuelle Beiträge

Spontanes Ensembletreffen zum Jahresauftakt

Am Dienstag, den 20. Januar, hat der Vorstand des gemeinnützigen Vereins „Eintopf“ alle Bühnenakteur:innen des Eintopftheaters aus den vergangenen Jahren spontan zu einem Jahresauftakttreffen eingeladen. Rund die Hälfte der Beteiligten konnte es einrichten, sodass etwa zwanzig Personen bei Kaffee und Kuchen, Kaltgetränken und Knabbereien in der B-Side zusammenkamen und die Gelegenheit nutzten, gemeinsam zurückzublicken, sich auszutauschen und den Gewinn des Antistigma-Preises der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde zu feiern.

Verena und Yvonne nutzten den Anlass, um die Arbeit und das besondere Engagement der Spieler:innen mit kleinen Präsenten zu würdigen – und einen besonderen Blick auf die Produktion Nie wieder. Vor allem auch nicht mit uns aus dem vergangenen Jahr zu richten, die unter anderem zum inklusiven Theatertreffen „HuckePack 2.0“ in Kevelaer eingeladen war.

André, seines Zeichens der Erfinder des Eintopftheaters, betonte, wie stolz er darauf ist, was aus Eintopf geworden ist. Dass heute nicht mehr „nur“ Theater gemacht wird, sondern mit Verena und Yvonne zwei Fachfrauen gewonnen werden konnten, die den Verein als Vorständinnen tragen und zugleich den Bereich BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) in die Arbeit einbringen.

Gemeinsam mit Frank gab André außerdem einen Ausblick auf das kommende Jahr: Wie soll 2026 gearbeitet werden? Wann ist mit einer Zu- oder Absage von Seiten potentieller Förderstellen zu rechnen? Wird es tatsächlich nicht mehr nur ein Projekt, sondern vielleicht zwei geben? Für wann ist die Premiere geplant und wann starten die Proben? Inwiefern stehen personelle Ressourcen zur Verfügung, um Anfragen bezüglich Wiederaufnahme vergangener Produktionen zu entsprechen (unter anderem nach Barcelona)? Und selbstverständlich spielte auch die Frage nach neuen Arbeits- und Probenräumen eine große Rolle.

Ein Treffen, das Lust auf das kommende Jahr gemacht hat – und gezeigt hat, wie viel gemeinsames Potenzial im Eintopftheater steckt. Besonders schön war, die vielen bekannten Gesichter aus den vergangenen Produktionen wiederzusehen – Spieler:innen, die das Eintopftheater über die Jahre geprägt und immer wieder neu belebt haben. Danke dafür : )

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